Warum Freihandel? Warum TTIP?


Transatlantische Handels- und Investitionspartnerschaft TTIP Freihandel ist gerade in wirtschaftlich fordernden Zeiten ein wichtiger Motor für Wachstum und Wohlstand. TTIP soll in Europa und den USA die Wirtschaft beleben und dringend benötigte Arbeitsplätze schaffen.

Die Transatlantische Handels- und Investitionspartnerschaft TTIP ist ein Handels- und Investitionsabkommen, über das die EU seit 2013 mit den USA, ihrem größten Exportmarkt, verhandelt. Ziel sind Erleichterungen und Verbesserungen beim Austausch von Waren, Dienstleistungen und Investitionen mit den USA. Die Abschaffung der noch immer bestehenden Zölle, vor allem für Industrieware ─ die etwa bei einigen  KFZ-Teilen und chemischen Produkten noch deutlich über dem Durchschnittsniveau von etwa vier Prozent liegen ─ und vor allem der Abbau ungerechtfertigter nicht-tarifärer Handelshemmnisse (z.B. Öffnung des öffentlichen US-Beschaffungsmarktes, gegenseitige Anerkennung von Produktzulassungsverfahren) sind für die EU genauso attraktiv wie für die USA.

Der Abbau dieser Handelshemmnisse würde auf beiden Seiten des Atlantiks die Wirtschaft beleben und Arbeitsplätze schaffen.

Im Mittelpunkt der TTIP-Verhandlungen stehen drei Themenbereiche:

  • Öffnung des Marktzugangs durch den Abbau von tarifären Handelshemmnissen (Zölle).
  • Beseitigung nicht-tarifärer Handelshemmnisse (diverse Handelsbeschränkungen): Dadurch sollen vor allem ein besserer Zugang zu öffentlichen Beschaffungsmärkten geschaffen, Investitionen gefördert und bessere Konvergenzen im Regulierungsbereich (wechselseitige Anerkennung von Produktzulassungsverfahren) hergestellt werden.
  • Intensivere Kooperation hinsichtlich der Schaffung internationaler Standards, um Chancen und Herausforderungen des Welthandels erfolgreich begegnen zu können.

Gleichzeitig verhandelt sie USA das TPP (Trans Pacific Partnership) Handelsabkommen mit Australien, Brunei, Chile, Japan, Kanada, Malaysia, Mexiko, Neuseeland, Peru, Singapur und Vietnam.

Gelingt das TTIP-Ab­kommen, stärkt es nicht nur Europas Wettbewerbsfähigkeit, sondern verhindert auch, dass andere integrierte aufstrebende Wirtschaftsräume, wie z.B. die oben erwähnte sich anbahnende transpazifische Freihandelszone TPP, noch weiter an Dynamik gewinnen und Europa tendenziell ins Abseits geraten lassen.

Die EU wiederum hat 27 Freihandelsverträge bereits abgeschlossen und verhandelt aktuell mit der drittgrößten Volkswirtschaft Japan.

 

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