Modell Europa bleibt wettbewerbsfähig


Modell Europa könnte Dank TTIP wettbewerbsfähig bleiben

Um das europäische Wirtschafts- und Sozialmodell auch in Zukunft aufrechterhalten zu können, benötigt die EU angesichts der derzeitigen Wachstumsraten dringend neue Wachstumsimpulse. TTIP ist das kostengünstigste Konjunkturprogramm zur Stärkung von Europas Wettbewerbsfähigkeit.

Wirtschaftliche Leistungskraft in Verbindung mit sozialstaatlicher Sicherheit zeichnet das europäische Wirtschafts- und Sozialmodell im internationalen Wettbewerb aus. TTIP stärkt seine Grundlagen: Die EU-Kommission geht mit TTIP von einem jährlichen Zuwachs der EU-Wirtschaftsleistung von 119 Mrd. Euro und einem BIP-Wachstum von 0,5 Prozent für die EU über zwölf Jahre aus. Die europäischen Unternehmen könnten auf dieser Basis 400.000 neue Arbeitsplätze in Europa schaffen.[1]

Laut EU-Kommission werden heute schon 15 Prozent der Arbeitsplätze in Europa durch Exporte in die USA gesichert.[2] Das Center for Economic Policy Research prognostiziert einen Anstieg der europäischen Exporte in die USA von 28 Prozent bis zum Jahr 2027.[3]

Ein derartiger Anstieg der europäischen Exporte in die USA aufgrund eines umfassenden TTIP-Abkommens, würde ein Wachstum des BIP sowie der Beschäftigung bewirken und das Modell Europa bliebe wettbewerbsfähig.

 

[1] „Dimensionen und Auswirkungen eines Freihandelsabkommens zwischen der EU und den USA“, ifo-Institut, Jänner 2013 im Auftrag  des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie von Gabriel Felbermayr, Mario Larch, Lisandra Flach, Erdal Yalcin und Sebastian Benz.

[2] „EU Exports to the World: Effects on employment and income“, EU-Kommission, 2015  von Iñaki Arto, José M. Rueda-Cantuche, Antonio F. Amores, Erik Dietzenbacher, Nuno Sousa, Letizia Montinari und Anil Markandya

[3] „Reducing Transatlantic Barriers to Trade and Investment“, Center for Economic Policy Research, März 2013 von Joseph Francois.

 

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