Mehr Arbeitsplätze in Österreich und Europa


Arbeitsplätze schaffen mit Hilfe von TTIPFür Österreich sind die USA heute schon ein wichtiger Handelspartner. TTIP bringt noch mehr Chancen für unsere Unternehmen. Mehr Wachstum bedeutet mehr Arbeitsplätze.

Für Österreich sind die USA heute schon die drittwichtigste Exportdestination. Im Jahr 2014 haben die österreichischen Exporte erneut um zehn Prozent auf 7,8 Mrd. Euro zugenommen. Bereits heute wird jeder zehnte Arbeitsplatz in Österreich durch europäische Exporte in die USA gesichert.[1]

Der Bestand der österreichischen Direktinvestitionen ist im Jahr 2014 auf gesamt 7,4 Mrd. Euro gestiegen. Umgekehrt sind sie USA mit 14 Mrd. Euro der viertgrößte Investor in Österreich.

Die Bedeutung der USA für Österreich nimmt also massiv zu.

Der Wegfall von Handelshemmnissen durch TTIP würde den wirtschaftlichen Beziehungen weitere kräftige Impulse verleihen: Nach einer Studie des Forschungsschwerpunkts Internationale Wirtschaft (FIW)[2] ist ein Anstieg des österreichischen BIP von 1,75 Prozent über acht Jahre zu erwarten. Das bringt Österreich ein Plus bei der Beschäftigung um 0,6 Prozent ─ und bis zu 20.000 neue Arbeitsplätze.

Die EU und ihr bedeutendster Exportmarkt USA sind mit einem täglichen Handel an Waren und Dienstleistungen von 2,2 Mrd. Euro die am engsten verflochtenen Wirtschaftsräume weltweit. 15 Prozent der Arbeitsplätze in Europa werden durch Exporte in die USA gesichert.[3] Die EU- Kommission geht nach einem Inkrafttreten des TTIP-Abkommens von einem jährlichen Zuwachs der EU-Wirtschaftsleistung von 119 Mrd. Euro und einem BIP-Wachstum von 0,5 Prozent über zwölf Jahre aus.

Auf dieser Basis könnte TTIP 400.000 neue Arbeitsplätze in Europa schaffen.[4]

Während in Österreich das Wirtschaftswachstum für das Jahr  2015 bei verhaltenen 0,8 Prozent prognostiziert wird (EU-Durchschnitt liegt bei 1,8 Prozent), weisen die USA mit 3,1 Prozent Wirtschaftswachstum deutlich bessere Zahlen auf. Eine wachsende US-Wirtschaft erhöht das Handelspotenzial für die EU sowie für Österreich. TTIP würde ein engeres Handelsverhältnis mit den USA bedeuten. Dadurch würden Österreich und Europa vom Konjunkturaufschwung der USA profitieren.

 

[1] „Dimensionen und Auswirkungen eines Freihandelsabkommens zwischen der EU und den USA“, ifo-Institut, Jänner 2013 im Auftrag  des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie von Gabriel Felbermayr, Mario Larch, Lisandra Flach, Erdal Yalcin und Sebastian Benz.

[2]Modeling the Effects of Free Trade Agreements between the EU and Canada, USA and Moldova/Georgia/Armenia on the Austrian Economy: Model Simulations for Trade Policy Analysis“ FIW (Forschungsschwerpunkt Internationale Wirtschaft) 2012/13 von Joseph Francois and Olga Pindyuk.

[3] und [4]„Dimensionen und Auswirkungen eines Freihandelsabkommens zwischen der EU und den USA“, ifo-Institut, Jänner 2013 im Auftrag  des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie von Gabriel Felbermayr, Mario Larch, Lisandra Flach, Erdal Yalcin und Sebastian Benz.

 

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