Direktinvestitionen


Direktinvestitionen sind grenzüberschreitende Unternehmensbeteiligungen mit einem Anteil von mindestens zehn Prozent am stimmberechtigten Kapital.  Dabei unterscheidet man zwischen „Aktiven Direktinvestitionen“ und „Passiven Direktinvestitionen“. Dabei fallen Beteiligungen eines Inländers an einem ausländischen Unternehmen unter die aktiven und Beteiligungen eines Ausländers an österreichischen Unternehmen unter die passiven Direktinvestitionen.

Solche Investitionsanlagen haben einen wesentlichen Einfluss auf die Wirtschaft des Investitionsempfängers, da sie einen Teil der industriellen Infrastruktur darstellen und häufig auch ein wichtiger Arbeitsgeber sind. Es fließt also nicht nur Kapital in das Gastgeberland, sondern auch Wissen, Technologie und Know-how.

Für Investoren sind Faktoren wichtig, die zur Attraktivität des Investitionsstandortes beitragen, wie  z.B. die politische sowie die wirtschaftliche Stabilität und Rechtssicherheit.

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