Buy American


Im Rahmen des BAA (Buy American Act) sollen am öffentlichen Beschaffungsmarkt der USA heimische Unternehmen bevorzugt werden. Öffentliche Aufträge, die den Wert von 3.000 US-Dollar übersteigen, sollen möglichst von US-amerikanischen Unternehmen übernommen werden. US-amerikanische Beschaffungsagenturen schaffen in diesem Zusammenhang Vorzugspreise für heimische Unternehmen.  Wenn ein ausländisches Unternehmen einen geringeren Preis anbietet als inländische Unternehmen, muss die Beschaffungsagentur 6-50 Prozent[2] (festgelegt je nach Sektor) zum ausländischen Preis dazurechnen. Ist der ausländische Preis dann immer noch günstiger, wird der Auftrag an das ausländische Unternehmen vergeben.

Für ausländische Unternehmen ist somit der Zugang zum Beschaffungsmarkt der USA oft erschwert oder gar unmöglich. Im Rahmen des TTIP-Abkommens sollen auch europäische Unternehmen zum Beschaffungsmarkt der USA Zugang haben.

 

[1] https://mspbwatcharchive.files.wordpress.com/2013/10/the-buy-american-act-in-brief-preferences-for-domestic-supplies-and-construction-materials-in-federal-procurem-ents-july-9-2013.pdf (Abruf: Juli 2015).

[2] https://mspbwatcharchive.files.wordpress.com/2013/10/the-buy-american-act-in-brief-preferences-for-domestic-supplies-and-construction-materials-in-federal-procurem-ents-july-9-2013.pdf (Seite 2; Abruf Juli 2015).

 

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