Auch Sie profitieren von TTIP


Unternehmen und Verbraucher würden gleichermaßen von TTIP profitieren

Mit TTIP könnte die größte Freihandelszone der Welt entstehen. Davon profitieren dank geringerer Preise, gemeinsamer Standards und größerer Produktvielfalt die Verbraucher.

Wenn Unternehmen heute ihre Produkte und Dienstleistungen in den USA und der EU vertreiben, müssen sie getrennte Regelwerke beachten. Das bedeutet fallweise doppelte Entwicklung und Produktion. Dies kostet Zeit und Geld. Der bürokratische Aufwand und andere nicht-tarifäre Hürden, verteuern die Waren um bis zu 20 Prozent. Derzeit müssen diese Zusatzkosten in der Regel die Verbraucher bezahlen.

Weiters würde eine transatlantische Vereinheitlichung von Zulassungsstandards den bürokratischen Aufwand für neue Medikamente senken. Denn klinische Studien unterliegen in Europa sowie in den USA gleich hohen Standards, aber die Zulassungsverfahren sind nicht deckungsgleich. Wird eine Studie global durchgeführt, dauert es aus diesen Gründen länger und ist somit auch kostspieliger. Das ist nicht nur für Unternehmen ein Problem, sondern auch für die Patienten, denn die müssen länger auf den Zugang zu benötigten Medikamenten warten.

Würden sich die EU und die USA auf höhere Kompatibilität bei Prüfkonzepten einigen, müssten insgesamt weniger Studien an Patienten durchgeführt werden. Das sind handfeste Vorteile. TTIP könnte so dafür sorgen, dass Patienten schneller Medikamente erhalten, Behördenbudgets besser genutzt und Pharmaunternehmen mehr Geld für Forschung und weniger für Bürokratie ausgeben können.

Mit TTIP würden die Kosten vieler Produkte und somit auch deren Preise sinken – und die Kaufkraft würde steigen.

Das TTIP-Abkommen würde auch eine Harmonisierung bestimmter Berufsqualifikationen erwirken, sodass EU- und US-Qualifikationen auf beiden Seiten des Atlantiks anerkannt werden. So ist es z.B. derzeit für europäische Architekten sehr schwierig und teuer in den USA zugelassen zu werden. Ein unkompliziertes Zulassungsverfahren für im Ausland registrierte Fachkräfte, mit einer Mindestzeit von Berufserfahrung, wäre ein wichtiger Fortschritt im Abbau von administrativen Hürden für Unternehmerinnen und Unternehmer sowie Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer beidseits des Atlantiks.

 

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