Abbau von Zöllen (tarifäre Handelshemmnisse)


Tarifäre-Handelshemmnisse-Zölle-TTIPDer Handel zwischen der EU und den USA wird heute durch Zölle erschwert. TTIP würde diese zugunsten der Unternehmen und der Verbraucher beseitigen und dem Handel kräftige Impulse verleihen.

Der durchschnittliche Zoll auf Industrieprodukte liegt gegenwärtig bei 3,5 Prozent. Aufgrund des hohen Handelsaufkommens (täglicher transatlantischer Warenhandel von 1,4 Mrd. Euro) handelt es sich hierbei dennoch um beträchtliche Summen, die von Unternehmen beispielsweise in Arbeitsplätze oder Forschung und Entwicklung investiert werden können.  Für bestimmte Produktgruppen sind die Zölle zudem auch deutlich höher. So entstehen derzeit etwa für Chemieunternehmen aus der EU und den USA durch Zölle Kosten von 1,6 Mrd. Euro pro Jahr. Davon entfallen 40 Prozent auf unternehmensinterne Transfers (Waren, die z.B. von der US-amerikanischen Niederlassung eines Unternehmens in die europäische transportiert werden).

Um die bereits bestehenden Nachteile gegenüber Kanada zu beseitigen und die gleichen Marktchancen vorzufinden, ist der Wegfall von Zöllen eine zentrale Forderung. Bereits jetzt gibt es Fälle, wo europäische Unternehmen aufgrund von bestehenden Zöllen Aufträge nicht bekommen.

Der Abbau von tarifären sowie nicht-tarifären Handelshemmnissen ist ein zentraler Aspekt von TTIP.

 

>> nächste Seite Abschaffung von unnötigen bürokratischen Hürden